Donnerstag, 12. April 2012

wieder in santiago

sooooo, nach laengerer abstinenz hoert man jetzt mal wieder was von uns auf diesem blog.
wir sind nach einigen wirrungen und irrungen in santiago angekommen, haben die anden also ein weiteres mal ueberquert!! und dieses mal sogar auf 3000 metern uebernachtet. fragt uns nicht warum, das wissen wir selbst nicht so wirklich genau. auf jedenfall war es schweinekalt, die aussicht hat aber entschaedigt...
auf argentinischer seite haben wir uns, wie ich aus dem letzten blogeintrag schliesse) aus cordoba verabschiedet und uns in richtung mendoza auf die socken gemacht. also mit dem bus raus aus der stadt, an die strasse gestellt.....und gewartet.
es stellt sich gerade als ziemlich schwer heraus, diesen eintrag in einer sinnvollen und vor allem der korrekten abfolge der ereignisse zu verfassen. in den letzten zwei wochen ist einfach zu viel passiert, trotzdem wird alles versucht werden, der aufgabe einer angemessenen berichterstattung gerecht zu werden.
unser weg aus mendoza fuehrte uns nach nono einem dorf in der naehe von mina claveros, dem naherholungsgebiet der cordobeños in den pampinen sierren. sehr traumhafte gegend, und wirklich niemand interessiert sich fuer zwei deutsche die vier tage wild am fluss unten campieren, auch wenn nach zwei stunden sicher das ganze dorf von unserer anwesenheit unterrichtet war. die vier tage verbrachten wir damit, zu lesen, uns einen wirklich widerwaertigen sonnenbrand zu holen (jakob) einen pool im flussand zu bauen(philipp) oder zu schlafen. unterbrochen wurden diese taetigkeiten nur von gelegentlichen ausfluegen in das nicht weit entfernte doerfchen, und ein paar vorbeihuschenden kuehen.
ein weiterer hoehepunkt unserer zeit in nono war der besuch des museo rocsen, eines sogenannten "museo polifacetico". vom zweikoepfigen kalbbis zu motorraedern, von der schmetterlingssammlung bis zu schrumpfkoepgen gab es einfach alles. und das mitten im nirgendwo!
in nonoi hiess es dann mal wieder....taddaaaaaaa..warten. unser lift brachte uns nach villa dolores, wo uns auf grund der barbarischen hitze (ja, das wetter istdi meiste zeit geil, auch wenns langsam herbst wird) die lust verliess, weiter per anhalter zu fahren. also auf in dne naechsten bus mit klimaanlage nach mendoza, das schaetzungsweise vier stunden entfernt lagt. scheisse wars, klimaanlage hat nicht funktioniert und der bus ist so gefahren, dass wir nicht um acht oder neun abends ankamen, sondern um halb zwei morgens!
wieder eine hostelsuche mitten in der nacht, einfach ein grandioser spass fuer die ganze familie...
eine akzeptable unterkunft war im zweiten anlauf gefunden, die mir schon in puerto iguazu empfohlene wunschunterkunft war leider ausgebucht, aber das stellte sich nicht als wirklich schlimm heraus.
an dieser stelle wird die berichterstattung fuer kurze zeit unterbrochen, santiago will erkundet werden! der zweite teil unserer odysee nach santiago folgt in kuerze... darin: warum das schengener abkommen unser leben in europa leichter macht und materialisierung die hoechste form der heilung ist. gleich nach der werbung gehts weiter...

lassts euch gut gehn ueberall
jakob

1 Kommentar:

  1. Schön mal wieder von euch zu hören! Ich hoffe mal die Werbung dauert bei euch nicht so lange wie im deutschen fernsehen. Phili, deine Karte ist vor 2 Tagen endlich angekommen! Die Jungs haben sich riesig gefreut!
    Gruß Steffi

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